Unerlaubt auf dem Sofa und die Vorhänge zerstört? Tipps zur Hundeerziehung

Erstellt von 4. Januar 2012

Wer einen Hund hat, möchte und sollte ihn auch nach eigenen Regeln erziehen, damit er z. B. nicht vom Tisch frisst, auf dem Sofa liegt, Besucher anspringt oder den Müll zerwühlt. Wichtig ist, dem Hund die Regeln schon als Welpe beizubringen und konsequent zu sein. Stubenrein wird er nur dann, wenn Sie ihn beim Wasserlassen in der Wohnung immer wieder sofort danach nach draußen in den Garten setzen. Nur so kann er sich es merken. Lassen Sie ihn dagegen immer mal wieder auf den Klappbetten im Schlafzimmer liegen und scheuchen ihn nur ab und an herunter, wird er auch in Zukunft immer wieder hier Platz nehmen – ist ja auch viel bequemer als der Hundekorb. Zudem entstehen Probleme häufig, wenn der Vierbeiner als kleiner süßer Welpe noch alles erlaubt bekam, nun aber als erwachsener Hund noch etwas lernen soll.

Denn nun sieht er sich als Chef an und wird beispielsweise das Plissee am Fenster immer wieder zerstören, da er keine Regeln gezeigt bekommen hat. Da können Sie sich glücklich schätzen, wenn Sie wenigstens ein Dachfenster Rollo benutzen können, das Ihr Hund nicht erreichen kann. Sicherlich kann er auch in höherem Alter noch einige neue Regeln lernen, doch Grundsätzliches, wie Platz nehmen bei „Platz“ oder eben dass er draußen pinkelt und sich drinnen immer in den Hundekorb legt, muss ihm von klein auf beigebracht werden, damit er sich auch daran hält. Sie sollten zudem wissen, dass für einen Hund grundsätzlich alles ein Spiel ist. Mehr Spaß macht ihm das „Lernen“ somit, wenn Sie sich mit ihm zusammen häufig austoben und ihm anschließend ein Leckerli geben. Gibt es das irgendwann nicht mehr, wird er die Regel trotzdem kennen und anwenden, was ein glückliches Beisammensein ohne Missverständnisse ermöglicht.

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